Vision

Wachstum der Weltbevölkerung und Nahrungsmittelversorgung

Die Weltbevölkerung nimmt nach wie vor stetig zu. Bis zum Jahr 2050 wird ein Wachstum von derzeit 6 Milliarden auf 9 Milliarden Menschen erwartet. Speziell für Afrika sagen Prognosen eine Verdoppelung der Bevölkerung innerhalb dieses Zeitraums von derzeit 1 Milliarde auf 2 Milliarden Menschen voraus. Dementsprechend wird es eine Herausforderung für die Menschheit darstellen, die damit verbundene Steigerung des Nahrungsmittelbedarfs zu decken.
Der ausreichenden Produktion von Rohstoffen für die Nahrungsmittelproduktion kann nur mit industriell nachhaltiger Produktion und einer gesteigerten Produktivität pro Hektar Anbaufläche begegnet werden.

Die Wirtschaft Afrikas ist seit jeher stark von der Landwirtschaft geprägt und wird überwiegend durch Familien und Kleinbauern betrieben. Die Produktion deckt nur Teile des täglichen Bedarfs und des lokalen Marktes. Während in anderen Kontinenten der Welt in den letzten Jahrzehnten die industrielle Produktion Einzug gehalten hat, blieb dem afrikanischen Konti-nent diese Entwicklung trotz Versuchen von Regierungen und Vereinten Nationen verwehrt. Ein Grund dafür ist der hohe Kapitalbedarf, welcher für die Vorfinanzierung des Anbaus, adäquate Bearbeitungsmaschinen, Lagermöglichkeiten und andere Technik benötigt wird. Die Grenzen für einen großflächigen Anbau in Afrika liegen häufig auch in unklaren Besitzrechten.

Aus diesem Grund wird der Anbau in Afrika insbesondere von Kleinbauern durchgeführt, wel-che diejenigen Produkte anbauen, die für sie finanzierbar sind. Dadurch fehlt es an Kenntnissen über die Großflächenbewirtschaftung. Die Produktivität ist verhältnismäßig niedrig und stark von Naturgegebenheiten abhängig. In der Konsequenz werden höherwertige Produkte aus dem Ausland importiert, um den Bedarf der Nahrungsmittelindustrie zu decken. Dies belastet die Handelsbilanz während die veralteten Produktionsweisen unverändert bleiben. Durch eine ungenügende Rückführung von Nährstoffen auf die landwirtschaftlich genutzten Flächen, liegen die Hektarerträge weit unter den Möglichkeiten, welche das Klima in Afrika bietet. Teilweise werden Flächen durch unsachgemäße Nutzung für Jahrzehnte unbrauchbar gemacht. SYMBOIL® ist sich dieser Problematiken bewusst und wird die lokalen Erfahrungen in Afrika mit dem europäischen Wissen nachhaltiger industrieller Agrarwirtschaft bündeln. Damit wird die Grundlage für einen qualitativ hochwertigen Anbau in Afrika geschaffen und eine Erhöhung des dortigen Eigenversorgungsgrades erzielt.